Kampfabschnitte des Volkssturmes zwischen Geschriebenstein und Kalch

Kampfabschnitt Rechnitz:

  • Abschnittskommando Hauptmann Osterroth
  • Volkssturm-Bataillon Oberwart 31/181
  • Volkssturm-Bataillon Bruck 31/1
  • Volkssturm-Bataillon Leoben 31/131
  • Volkssturm-Bataillon 31/815 (2.Aufgebot)
  • 1. und 2.Kompanie des Baupionier-Bataillons 730,
  • Zollgrenzschutzkompanie Rechnitz (60 Mann)
  • je eine Flakkampfgruppe bei Dürnbach (I./10/XVII), Hannersdorf (II./10/XVII) und Neuhodis (III./10/XVII), mit je zwei 8,8cm und drei 3,7cm Geschützen
  • Sperrzug des Baupionier-Bataillons 730

 

Kampfabschnitt Kohfidisch:

  • Abschnittskommando Oberleutnant Groß
  • Volkssturm-Bataillon Weiz 31/201
  • 3.Kompanie des Baupionier-Bataillons 730
  • Zollgrenzschutzkompanie Eberau
  • Einweisungsstab 4/1130 mit Meldern (12 Mann)
  • 2 Volkssturm-Kompanien des 2.Aufgebotes (nicht vollständig).

 

Kampfabschnitt Güssing:

  • Abschnittskommando Hauptmann Jung
  • Volkssturm-Bataillon Graz-Stadt 31/76
  • Volkssturm-Bataillon aus dem Raum Hartberg (vordem Mürzzuschlag)
  • Zollgrenzschutzkompanie Güssing
  • 12 Mann aus Einweisungskompanien
  • 1 Zug Sperr-Pioniere
  • 2 Volkssturm-Kompanien

 

Kampfabschnitt Lafnitztal:

  • Abschnittskommando Leutnant Gielleler
  • Volkssturm-Bataillon Fürstenfeld 31/41
  • Volkssturm-Bataillon Mürzzuschlag 31/161
  • Zollgrenzschutzkompanie Heiligenkreuz
  • Einweisungskompanie I/1133
  • Baupionier-Kompanie 4/730 (bestehend aus deutschen Letten, welche nur russische Gewehre ohne Munition hatten)
  • je eine Flakkampfgruppe mit zwei 8,8cm Geschützen in Eltendorf und Poppendorf
  • Volkssturm-Kompanie Heiligenkreuz (2.Aufstellung)

 

Kampfabschnitt Raabtal:

  • Abschnittskommando Hauptmann Lepin
  • Volkssturm-Bataillon Feldbach 31/26
  • Volkssturm-Bataillon Graz-Land 31/51
  • Volkssturm-Bataillon Liezen 31/151
  • Zollgrenzschutzkompanie Jennersdorf
  • 24 Mann aus Einweisungskompanien
  • Flakkampfgruppe III/10957 Rax
  • 10 Mann einer Gebirgsjägerkompanie mit 2 Pak
  • 2 Züge Sperr-Pioniere
  • Teile des Volkssturm-Bataillons Jennersdorf (2.Aufgebot)

 

Kampfabschnitt Kalch

  • Abschnittskommando Hauptmann Zühlke
  • Volkssturm-Bataillon Murau 31/171
  • 31 Mann aus Einweisungskompanien
  • Teile des Volkssturm-Bataillons Jennersdorf (2.Aufgebot)

 

Insgesamt ergab sich, dass pro Kilometer Reichsschutzstellung ca. 30-35 Mann eingesetzt wurden. Eine Besatzung, die praktisch von jedem sowjetischen Angriff sofort aufgerieben werden musste. Die große Hoffnung waren die zurückgehenden Einheiten der Fronttruppe, die von den mittlerweile die Stellung bezogenen Besatzungen eingewiesen werden sollten. Zusätzlich zu dieser äußerst schwachen Besetzung des Ostwalles wurden burgenländische Volkssturm-Einheiten häufig nur in Teilen in die einzelnen Abschnitte der Reichsschutzstellung beordert. Insbesondere diese Volkssturm-Einheiten setzten sich schon bei den ersten Anzeichen einer Annäherung der Russen sofort aus den Reichsschutzstellungen bzw. den unmittelbar an dieser gelegenen Orte ab. Ausnahmen waren  zum Beispiel Horitschon (im Abschnitt Niederdonau), sowie Heiligenkreuz und Rechnitz, wo es zu blutigen Kämpfen kam.